Going Places!
in Frankreichs Norden

Hauts-de-France

Saint-Omer: Les Marches

La Coupole

La Piscine, Roubaix

Côte d'Opale

reisemagazin tv: Frankreichs Regionen.

Hauts de France

Die Region Hauts-de-France, die das frühere Nord-Pas de Calais und die Picardie umfasst, lernten wir bei unseren zwei Besuchen als eine gastfreundliche und spröde Gegend mit einer Bevölkerung kennen, deren spröder Charme am Anfang die Herzlichkeit verdeckt. Wir fanden eine Mischung aus Natur, Kultur und Traditionen, die eine grosse Auswahl bietet, wie der Urlaub, lang oder kurz, verbracht werden kann.

Natur-Begeisterte dürfen sich an den verschiedenen Landschaften erfreuen, von Wäldern, Bocage-Landschaft und Getreidefeldern über die Strände und Kreidefelsen an der Küste bis hin zu den schwimmenden Gemüsegärten in Amiens.

Die Wanderwege in den Regionalen Naturparks Avesnois, Caps und Marais d'Opale, Scarpe-Escaut und Oise-Pays de France, die riesigen feinen Sandstrände, die malerischen Fischerdörfer und die eleganten Badeorte an der Opalküste und an der Küste der Picardie sind ein Paradies für Besucher auf der Suche nach Erholung, Entspannung und Ruhe.

In der Region und ihren Städten begeistert die Architekturm die dort aufbewahrten Kunstschätze und die Zeugen alter und neuer Geschichte. Boulogne-sur-Mer, Cambrai, Laon, Lille und Roubaix sind wirklich eine Reise wert. Ebenfalls sehr sehens- und besteigenswert sind die majestätischen Belfriede, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören und die einen tollen Ausblick auf Stadt und Region bieten. In machen lassen sich beeindruckende Glockenwerke besichtigen. Kleine, charmante Städte, wie Senlis, Chantilly. Compiègne und Pierrefonds mit ihren Schlössern in und die malerische Kleinstadt Bergues, die schon vor der französischen Filmkomödie «Bienvenue chez les Ch'ti» (Willkommen bei den Sch'tis) das Epizentrum dieser Volksgruppe war.

Noch was?

Wie Du reist ist Geschmackssache. Sehr individuell. Nicht wirklich verhandelbar. Und dann ist es jedes Jahr das Gleiche: «Wohin fahren wir?»

Ich werde mich hier nicht in die unendlichen Möglichkeiten ergehen, die kennt ihr selbst gut genug - spätestens, wenn der Nachwuchs von hinten aus der Ecke (in Anlehnung an einen alten Werbespot) schreit: «Ich will Kühe!!»

Um es kurz zu machen: Kultur, Bewegung, Natur, ... Gaumenfreuden nicht zu vergessen, werden zum - schon wichtigen, aber dennoch - Beiwerk. Der wesentliche Aspekt heisst Land und Leute kennen zu lernen. Nach einer Journalistenreise buchten wir über Airbnb ein Zimmer gebucht und - für unsere Zwecke - Glück gehabt, denn der Eigentümer arbeitete die ganze Woche in Paris und war nicht da. So hatten wir im Grunde ein ganzes Haus zur Verfügung. Es war eine Erfahrung wert, aber unsere Art, Urlaub zu verbringen, ist dies nicht. Es ist gefühlt zu dicht am Hotelaufenthalt mit der entstehenden Distanz zur Bevölkerung.

reisemagazin TV check-in. Die Empfehlungen, wo wir unsere kulturelle Begeisterung gern teilen.

Unsere Geschichten aus Frankreichs Norden

Lille & Roubaix

Lille ist die ideale Basis, um die weniger bekannten Highlights der Region kennen zu lernen, wie Roubaix, Amiens, Arras oder Villeneuve d’Ascq. Jede dieser bescheidenen Städtchen hat seine wirklich sehenswerte Attaktion und sind deswegen ideal für Tagesreisen. Da ist beispielsweise Roubaix mit La Piscine, einer einzigartigen Gallierie, die früher eine Badeanstalt war. Die Gallerie zeigt eine atemberaubende Auswahl von Skulpturen und Gemälden, auf die durch einen enormen, auf Glas gemalten Sonnenuntergang das Licht fällt. Auch einen Besuch wert ist die 1511 erbaute Kirche Sankt Martin, in der man sich erfolgreich den Hals verrenken kann.

5 Gründe für 1 Reise in Nord-Pas de Calais

Frankreichs erfrischendes Nord-Pas-de-Calais (das heute nach der Gebietsreform zu der Region Hauts-de-France gehört, wurde, finden ich, zu lange von den Reisenden übersehen. Die Region hat sich die Spässe über kaltes Wetter und tölpelhafte Eingeborene zu Eigen gemacht. Und dann hat sie sich klammheimlich zu einem Reiseziel von Weltklasse verwandelt mit einer kühnen Kunstszene, einer Menge historischer Orte und unwiderstehlichem, rauhen Charme.

5 Gründe für 1 Besuch in Saint-Omer

Obwohl ein Mönch namens Omer, nach dem Saint-Omer benannt wurde, schon um 637 nach Therouanne zum Missionieren geschickt wurde, dauerte es bis ins 13. Jahrhundert, dass die Stadt zu einigermassener Bekanntheit gelangte und so reich wurde wie Brugge, einer anderen Stadt, die von Wasser umgeben ist.

Bergues & Béthune

Wenn ein Tourist Grasse unvorbereitet und mit der Erwartungshaltung «... mal gucken, ob's da hübsch ist» besucht, tut sich selbst keinen Gefallen und wird der Stadt und ihren Bewohnern in keiner Weise gerecht.

Boulogne-sur-Mer

Des Landes wichtigster Fischereihafen macht aus Boulogne-sur-Mer einen feinen Haltepunkt wenn man nach oder aus Frankreich herausfährt und dies mit einem Abstecher nach Norden an die Opalküste verbindet. Die Basse-Ville (Unterstadt) ist eine geschäftige, jedoch nicht wirklich inspirierende Zusammenstellung von Häusern aus der Zeit nach dem leztzten Weltkrieg.

Louvre, Lens

Das jeden Rahmen sprengende Louvre-Lens verdient wirklich Aufmerksamkeit. Alles ist in poliertem Aluminium und Glas, die futuristisch anmutende Gallierie ein toller Kontrast.