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Devil's Trip:
Etosha National Park.

Devil's Trip: Etosha National Park.

Autor, Kamera, Montage : Bert Schwarz

© reisemagazin TV 2009

Devil's Trip

(3) Etosha National Park

von Bert Schwarz

Der Besuch des Etosha National Parks gehört zu den Highlights einer Namibia Reise.

Etosha umfasst eine Fläche von über 22.000 km² und wurde bereits 1907 von der Deutsch-Südwestafrikanischen Verwaltung zum Wildschutzgebiet erklärt. Im Zentrum liegt eine ausgedehnte Salzpfanne, umgeben von Gras- und Dornsavannen, Mopane-Buschland im Westen sowie Trockenwald im Nordosten.

Einstmals, vor rund zwei Millionen Jahren, gab es hier einen riesigen See, der durch den Kunene Fluss gespeist wurde und später durch Änderung des Flussverlaufs allmählich austrocknete. Die Pfanne ist nahezu immer trocken. Besonders im südlichen Teil des Parks liegen jedoch verstreut zahlreiche Wasserlöcher, Lebensgrundlage für den Wildbestand im Etosha National Park. Nahezu die gesamte Palette an afrikanischem Grosswild ist im Park vertreten, und natürlich auch die "Grossen Fünf", Elefant, Nashorn , Büffel, Löwe und Leopard. Auf Grund einer per Flugzeug durchgeführten Tierzählung im Jahre 2005 gibt es derzeit rund 250 Löwen im Park, 4.000 Gnus, 5.500 Oryx-Antilopen, 300 Nashörner, 3.000 Giraffen, 12.000 Zebras und über 2.500 Elefanten. Und von den zierlichen Springböcken gibt es fast 20.000 Exemplare. Oft sieht man sie in riesigen Herden von mehreren hundert Tieren.

Der Etoscha Nationalpark ist gut erschlossen. Gut gepflegte – jedoch ungeteerte – Strassen führen zu den Wasserlöchern, wo man die Tiere am besten beobachten kann. In den drei staatlichen Restcamps Okaukuejo, Halali und Namutoni stehen Hotels, Ferienbungalows und Campingplätze zur Verfügung. Ausserdem gibt es Restaurants, Einkaufsläden und Schwimmbäder. Das Haupteingangstor zum Park ist das "Andersson Gate" bei Okaukuejo im Süden, wo auch die Parkverwaltung zu finden ist. Im Osten liegt das "Von Lindequist Gate" bei Namutoni. Ein neues Gate, das "Nehale lya Mpingana Gate" (King Nehale Gate) wurde Anfang 2003 im Nordosten eröffnet.