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Devil's Trip:
Durch Hoarusib und Hoanib.

Devil's Trip: Durch den Hoarusib.

Autor, Kamera, Montage : Bert Schwarz

© reisemagazin TV 2009

Devil's Trip: Durch den Hoanib.

Autor, Kamera, Montage : Bert Schwarz

© reisemagazin TV 2009

Devil's Trip

(9) Durch Hoarusib und Hoanib.

von Bert Schwarz

Hoarusib.

Die der unzureichenden Technik geschuldeten Zwangspausen schliessen unerbittlich das Zeitfenster zum Beginn der Regenzeit. Sollte uns das Wasser den Rückweg abschneiden oder erneut etwas Gravierendes geschehen, hat unser Guide Harry mit seiner Mannschaft ein echtes Problem, unsere Gruppe von hier wieder unversehrt in die Zivilisation zurück zu bringen.

Das schwer zugängliche Gebiet südlich des Kunene-Flusses und nördlich von Sesfontein kann nur unter expeditionsmässigen Bedingungen in Geländefahrzeugen und sollte nur unter der Leitung eines erfahrenen Führers und mit wenigstens drei Fahrzeugen bereist werden, mit denen man sich gegenseitig helfen kann.

Die Pisten in dieser Region sind nicht beschildert und folgen den Flussläufen. Weiche Sandpisten wechseln sich ab mit feuchten Schlammlöchern, die die Durchschnittsgeschwindigkeit stark herabsetzen können.

Nur mit vereinten Kräften kommen wir voran bis es lebensgefährlich wird.

Hoanib.

Es ist glücklicherweise nur die Windschutzscheibe des Land Cruisers, die der Schäkel des Abschleppseils zerstört.

Dennoch ist es ein Schock für Alle in der Gruppe. Dieser Unfall hätte böse enden können.

Harry modifiziert seine geplante Route etwas und wir umgehen weitere Trockenflussläufe über trockene Wege am Rande der Skelettküste. Die Hoffnung ist, noch rechtzeitig an das «Felsentor» zu gelangen, einer Furt, die ihren Namen von weit hoch aufragenden Felsen rechts und links des Flusslaufs des Hoanib verdankt.

Bei unserer Ankunft erreicht aber auch die erste Flutwelle das Felsentor.