Mosel.

Beilstein

von Bert Schwarz

Die Mosel fliesst durch Frankreich, Luxemburg und Deutschland an pitoresken, mittelalterlichen Orten vorbei und schwindelerregenden Hängen, die voll von Weinstöcken sind. Sie schlängelt sich gemütlich von Ort zu Ort und hält Anblicke von Märchenschlössern oder Burgen bereit, die teilweise von längst vergangenen Schlachten zerstört oder liebevoll restauriert und unterhalten werden. Hinter jeder Flussbiegung warten Weinrestaurants und wie an die Hänge geklebte kleine Orte, wo die Zeit still zu stehen scheint.

Die Mosel

Autor, Kamera, Montage : Bert Schwarz

© reisemagazin TV 2020

Geschichten von der Mosel
Bussang
Nahe Bussang, im Südosten der Vogesen, liegt die Quelle der Mosel.
Beilstein
wird auch Dornröschen der Mosel genannt
Bernkastel-Kues
gilt damit als beliebte Stadt und Zentrum der Mittelmosel.
Cochem
ist das touristische Zentrum zwischen Trier und Koblenz
Grevenmacher
ist die Metropole der luxemburger Mosel
Koblenz
Hier stehen wir am südlichsten Zipfel der Pfalz
Metz
hat einen wunderschönen Altstadtkern und Promenaden entlang der Mosel
Remich
die Perle der Mosel. Das reflektieren auch die Preise der Restaurants
Schengen
ist die Wiege des grenzenlosen Europas.
Toul
Auf der Route Lyon-Trier gelegen, war Toul seit der Römerzeit ein wirtschaftlicher Knotenpunkt
Trier
ist die älteste Stadt Deutschlands, gegründet 16 v. Chr.

Beilstein einer der schönsten Orte an der Mosel, auch Dornröschen der Mosel genannt.

Die Beilsteiner bemühen sich, ihre Gäste stets herzlich und freundlich zu verwöhnen und sie als Freunde zu begrüssen, denn sie kommen oftmals über Jahrzehnte hinweg immer wieder aufs Neue zurück.

Umrahmt von zwei Bachläufen, die sich aus den Hunsrückhöhen ihren Weg zur Mosel suchen, liegt Beilstein. Viele Moselgästen sehen den Ort als den schönsten und romantischsten Moselort an. Der Grund dafür wird bei einem Rundgang durch die engen Gassen und Winkel Beilsteins schnell klar.

beilstein © pixabay.com

Die Altstadt,von der ab 1310 errichteten Stadtmauer umschlossen, gibt auch heute noch durch zahlreiche historische Bauten einen Einblick in eine mittelalterliche Stadt. Sehenswert sind insbesondere der malerische Marktplatz von 1322 mit dem ehemaligen Zehnthaus, der früheren Pfarrkirche St. Christophorus und der alten fürstgräflichen Kellnerei aus dem 18. Jahrhundert.

Beilstein lebte jahrhundertelang vom Weinbau. Die bekanntesten Lagen sind der Silberberg und der Schlossberg. Bittere Armut unter Bauern und Winzern bis weit in das 20. Jahrhundert hinein liess kaum einen Gedanken an bauliche Veränderungen in der Stadt zu. Daher blieb das mittelalterliche Stadtbild fast unberührt, was heute den unverwechselbaren Charme des Ortes ausmacht.