Grotte de Saint Cézaire

von Bert Schwarz

Die Höhle von Saint-Cézaire wurde am 16. Juni 1890 von einem Bauern entdeckt, der ein Loch beim Roden seines Feldes entdeckte. Beim Graben erschien ein tiefes Loch. Um die Höhle später für die Besucher zu öffnen, wurden Treppen installiert. Im Jahr 1920 trägt der Film Phroso von Charles Vanel, der vor allem in dieser Höhle gedreht wurde, zu ihrer Bekanntheit bei. Die Beleuchtung mit leistungsstarke Projektoren zeigt die Transparenz der Kristalle. 6 Jahre war die Höhle geschlossen als sie 1946 zur Freude der Besucher, die diesen einzigartigen Ort in den See-Alpen schätzen, wiedereröffnet wurde.

Grotte de Saint Cézaire

Autor, Kamera, Montage : Bert Schwarz

© reisemagazin TV 2020

Highlights
Gouffre de Proumeyssac
wird wegen ihres riesigen unterirdischen Gewölbes «Kristallkathedrale» genannt.
Grotte de Tourtoirac
wird auch als geologische Perle des Périgord bezeichnet.
Grotte de Saint Cézaire
1890 wurde die Höhle von einem Bauern während der Feldarbeit entdeckt.
Grotte des Baumes Obscure
Ideal für den Familienausflug: Austoben im Kletterwald und dann hungrig ins Restaurant.
L'Île de Saint Honorat
Ein sonnendurchflutetes, kleines Paradies, erfrischend und eine Oase der Ruhe.
Parc de la Moulière
Unter die Erde als Höhlenforscher, mit dem Sessellift auf die Bergspitze, hinunter mit dem Mountainbike oder Tret-Quad...
Réserve des Monts Azur
Hier leben die letzten europäischen Bisons.

Die Höhle von Saint Cézaire ist nicht weit weg von Grasse und in der Nähe des Dorfes gleichen Namens. Wir verlassen Grasse, und folgen der Route nach St. Cézaire sur Siagne und Cabris. Dann geht es den Schildern hinterher nach Saint Cézaire und nicht den Angaben des Navi. In der Karsthöhle werden wir dann von einer wahren Flut aussergewöhnlicher Formationen überwältigt. Im Inneren der Höhle gelangen wir in mehrere Räume, die durch schmale Gänge miteinander verbunden sind. Der rötliche Farbton von Eisenoxid dominiert die Farben, was eine herrlich warme Atmosphäre schafft.

Wir durchqueren das Skelett der Höhle und hören den Klang der "Höhlenorgel", die aus zahlreichen Stalaktiten besteht und beim Anschlagen sehr klare, reine Klänge erzeugt. Das wird nicht langweilig, vor allem die Kinder haben viel Spass. Die Tour erfordert keine besondere körperliche Fitness. Es gibt nur wenige Treppen, und die sind sehr besonders steil. Am Ende der Tour passieren wir den sogenannten Abgrund. Nur wenige Meter sind sichtbar, dann verblasst er malerisch beleuchtet in den Karstspalten.